Diakonie Leipzig
Vielfalt für das Leben

Betreutes Wohnen – Paul Gerhardt


Ludolf-Colditz-Straße 1

04651 Bad Lausick

Telefon: 034345. 530

E-Mail: hans-georg.focking@diakonie-leipzig.de

 

Wir stellen uns vor


Das Haus für Betreutes Wohnen Paul Gerhardt ist eine Villa mit Nebengebäude, die insgesamt 24 Wohnungen enthält. Diese Villa, das ehemalige „Genesungsheim“, befindet sich im Grundstück des Seniorenzentrums Paul Gerhardt, zu dem auch noch ein Pflegeheim und eine Tagespflegeeinrichtung gehören.

Angebote und Leistungen


Jede Wohnung im Betreuten Wohnen verfügt über eine Notrufanlage. Dadurch kann aus den einzelnen Zimmern im Notfall jederzeit Hilfe herbeigerufen werden, die durch das Personal des Pflegeheims gewährleistet wird.

Außerdem helfen wir bei der Kontaktaufnahme zu Ärzten, Pflegediensten, Behörden usw., wenn das gewünscht wird.

Bei kurzer Erkrankung führen wir die pflegerische Erstversorgung durch. Pflegeleistungen können grundsätzlich nur von Sozialstationen oder ambulanten Pflegediensten erbracht werden.

Unser Hausmeister des Pflegeheims steht zu technischen Anfragen zur Verfügung.

Die Essensversorgung kann ebenfalls über die Heimküche organisiert werden.

Für pflegebedürftige Bewohner bieten wir die Teilnahme an den Aktivitäten unserer Tagespflege an.

Die Reinigung der Treppenhäuser und gemeinsamen Bereiche erfolgt durch eine Reinigungsfirma.

Innerhalb der Wohngemeinschaft im Betreuten Wohnen gibt es gute Kontakte untereinander; in regelmäßigen Abständen werden gemeinsame Kaffeenachmittage veranstaltet.

Ausstattung unseres Hauses


  • 24 Wohnungen in verschiedenen Größen; für jeweils 1-2 Personen; davon sind 3 speziell für Rollstuhlfahrer geeignet
  • in jeder Wohnung Bad mit Dusche
  • Balkons an vielen Wohnungen; Terrasse
  • 1 Pflegebadewanne und Sanitäranlagen
  • Personenaufzug
  • Gemeinschaftsraum
  • ein Kellerraum pro Wohnung
  • Wäscheraum zum Aufstellen von Waschmaschine und ggf. Trockner
  • Wäscheplatz im Garten
  • 3 Garagen und 4 Autostellplätze

Besonderheiten


Das Betreute Wohnen Paul Gerhardt ist inmitten eines von sehr schönem Baumbestand geprägten Gartens gelegen. Direkt gegenüber befindet sich der Kurpark; nicht weit entfernt ist der „Schmetterling“, die Veranstaltungsbühne der Kurkliniken.

Wem der Weg in die Stadt zu weit ist, kann sich auch durch einen Verkaufswagen versorgen lassen, der auf Wunsch einmal in der Woche kommt. Veranstaltungen im benachbarten Pflegeheim, z.B. Gottesdienste, Wochenschlussandachten, Sommerfest u.ä., können mit besucht werden.

Ansprechpartner

Heimleiter: Hans-Georg Focking

Telefon: 034345. 531 10

E-Mail: hans-georg.focking@diakonie-leipzig.de


Pflegedienstleiterin: Reinhild Gersch

Telefon: 034345. 531 15

E-Mail:reinhild.gersch@diakonie-leipzig.de


Verwaltungsmitarbeiterin: Gabriele Heibutzki

Telefon: 034345. 531 12

E-Mail: gabriele.heibutzki@diakonie-leipzig.de

Fax: 034345. 531 20


Sprechzeit:

werktags von 9:00 – 16:00 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung

Erstkontakte und Besichtigungen der Einrichtung sind zwischen 9:00 – 16:00 Uhr möglich. Bitte melden Sie sich in der Verwaltung oder den Dienstzimmern. Wir empfehlen die vorherige Terminabsprache.

Spenden


Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit, z.B. zur erweiterten Freizeitgestaltung, für die Verschönerung der Wohn- und Aufenthaltsbereiche sowie die Instandhaltung der Einrichtung.

Spendenkonto der Diakonie Leipzig

Konto-Nr. 100 100 100

BLZ 860 956 04

Kreditinstitut: Volksbank Leipzig eG

Bitte unbedingt Verwendungszweck angeben: Betreutes Wohnen Paul Gerhardt


Hier können Sie auch Online spenden!

Geschichte des Hauses


Unsere Einrichtung blickt auf eine mittlerweile hundertjährige Geschichte zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts blühte die Stadt Bad Lausick als Kurort auf; viele Villen und das Kurviertel entstanden und Verantwortliche der Inneren Mission kauften ein sehr nahe am Kurpark gelegenes Grundstück. In den Jahren 1905 – 1907 wurde das „Genesungsheim“ als Erholungsheim für kinderreiche Mütter gebaut, deren Kinder in der Nähe im „Bethlehemstift“, ebenfalls einer kirchlichen Einrichtung, die es in veränderter Form bis heute gibt, untergebracht waren. Die Mütter wohnten in kleinen Einzelzimmern und konnten die Kureinrichtungen des „Hermannsbades“ in Anspruch nehmen.


Im Krieg wurde das Heim als Lazarettaußenstelle genutzt. Nach dieser Zeit fand man es stark demoliert und verwahrlost vor. Durch Flüchtlinge, die Unterkunft suchten, wurde in den Nachkriegsjahren ein Teil des Hauses belegt, woraus sich dann das Altenheim entwickelte. Der andere Teil wurde durch staatliche Stellen an Kurgäste vermittelt. Nach und nach konnten immer mehr Plätze privaten Erholungsgästen zur Verfügung gestellt werden. Die Kombination von Heimbewohnern und den meist älteren Gästen erwies sich als sehr vorteilhaft, da die Gäste Leben und Abwechslung ins Haus brachten. Durch viele Dauergäste, die mehrmals im Jahr in Genesungsheim waren, bildete sich ein Freundeskreis, aus dem dann wieder viele spätere Heimbewohner kamen.


Nach der „Wende“ änderte sich die Struktur des Hauses und die Gästezahl ging stark zurück. Das Genesungsheim wurde dann ausschließlich als Alten- und Pflegeheim genutzt. Da die Raumverhältnisse nicht der Heimmindestbauverordnung entsprachen, wurde das Pflegeheim Paul Gerhardt in den Jahren 1997-1998 als Ersatzneubau gebaut und im Dezember 1998 in den Dienst gestellt. Danach erfolgte der Umbau des Genesungsheims und des dazu gehörigen Wirtschaftsgebäudes zu einem Haus für Betreutes Wohnen mit 24 Wohnungen.

 
 
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